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Warum wir essen, obwohl wir nicht hungrig sind

Anna Auer • 3. April 2025

Emotionales Essen, das innere Kind & die Sehnsucht nach Halt

Viele Menschen kennen das: Der Kühlschrank steht offen, die Hand ist schon auf dem Weg zum Snack – und eigentlich weiß man: Ich hab keinen Hunger.

In dieser Podcast-Folge spreche ich mit Sonja Gensler-Kissner, Ernährungstherapeutin in einer psychosomatischen Klinik für junge Erwachsene, über genau diesen Moment. Wir reden über Essstörungen wie Anorexie, Bulimie und Binge Eating – aber vor allem über das, was dazwischen liegt: emotionales Essen, frühkindliche Prägungen und die Kraft, sich selbst zu halten.

Diese komplette Folge kannst du dir auch als Podcast-Episode anhören – überall, wo es Podcasts gibt.


Warum Menschen essen, obwohl sie keinen Hunger haben

Sonja arbeitet seit vielen Jahren mit jungen Menschen, die an Essstörungen leiden. Besonders beeindruckt sie, wie sich das Mindset der Patientinnen im Laufe der Zeit verändert – etwa wenn Ängste vor bestimmten Lebensmitteln langsam abnehmen oder Betroffene sich erstmals erlauben, ihren Körper zu spüren.

„Viele essen nicht, weil sie Hunger haben – sondern weil sie sich überfordert, einsam oder leer fühlen“, erklärt Sonja.
Essen wird zur Strategie, um das Nervensystem zu beruhigen.

Gerade beim Binge Eating erleben viele den Moment des Essens wie eine Trance:
Der Kopf schaltet ab, der Körper greift automatisch. Dahinter liegen oft Stress, Selbstabwertung oder der Gedanke: „Jetzt ist auch schon alles egal.“


Der Ursprung liegt oft in der Kindheit

Ein zentrales Thema, das immer wieder auftaucht: frühe Bindungserfahrungen.
Viele der jungen Erwachsenen, mit denen Sonja arbeitet, haben gelernt, dass sie sich anpassen müssen, still sein sollen – und dass ihre Bedürfnisse nicht zählen.

Das führt zu einem Körperbild, das nicht auf Selbstverbindung, sondern auf Kontrolle basiert.
Und genau hier entsteht emotionales Essen:

„Wenn ich mich innerlich nicht spüre, wenn ich nicht weiß, was ich brauche, dann greife ich eben zu etwas, das mich beruhigt – das kann Essen sein.“

Besonders berührend ist Sonjas Perspektive auf das innere Kind:
Dieser Teil in uns, der sich nach Zuwendung sehnt, nach Sicherheit und echter Verbindung. Wenn dieser Teil zu lange allein gelassen wurde, sucht er Trost im Außen – oft unbewusst.


Die Rolle von Scham und gesellschaftlichem Druck

Ein weiteres wichtiges Thema ist die Scham, die mit emotionalem Essen einhergeht.
Viele der jungen Frauen in der Klinik trauen sich nicht, über ihr Essverhalten zu sprechen – aus Angst, als schwach oder willenslos zu gelten.

„Die größte Angst ist oft: Bin ich falsch? Bin ich zu viel?“

Diese Angst trifft auf eine Gesellschaft, die ständig Disziplin und Selbstoptimierung fordert.
Was dabei verloren geht:
Verständnis, Mitgefühl – und echte Verbindung zum eigenen Körper.


Wege aus dem Kreislauf

Was hilft?
Für Sonja ist klar: Es geht nicht um Verzicht oder Kontrolle, sondern um ein neues Körpergefühl.

💛 Spüren lernen:
Sich selbst wahrnehmen – nicht nur im Kopf, sondern im Körper.

💛 Sich Fragen stellen:
„Was brauche ich gerade wirklich?“
„Was würde mir jetzt guttun – außer Essen?“

💛 Mit dem inneren Kind in Kontakt gehen:
Erkennen: Ich darf Bedürfnisse haben. Ich darf traurig, wütend oder müde sein – ohne mich dafür zu verurteilen.

Fazit: Halt finden – ohne Essen

Emotionales Essen ist kein Zeichen von Schwäche.
Es ist ein Versuch des Körpers, sich zu regulieren – wenn Worte fehlen, Nähe fehlt oder es im Innen zu laut ist.

Und genau hier liegt auch der Schlüssel:
Wenn du beginnst, dich selbst zu spüren, zu halten und mitfühlend zu begleiten, verliert das Essen seine Funktion als Lückenfüller.
Dann entsteht Raum. Für echten Hunger. Für echte Verbindung. Für echte Heilung.


🎧 Diese Podcast-Folge ist für dich, wenn …

✨ … du oft isst, obwohl du weißt, dass du keinen physischen Hunger hast.
✨ … du dich manchmal leer, überfordert oder „zu viel“ fühlst.
✨ … du verstehen willst, warum Essen sich manchmal wie eine Umarmung anfühlt.
✨ … du bereit bist, einen liebevollen Weg mit dir und deinem Körper zu gehen.

💛 Hör hier rein:

🎙 Podcast: Löwin – auf dem Weg zur inneren Freiheit
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💛 Du darfst kraftvoll sein. Und zart. Beides gehört zu dir.

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Hast du dich jemals gefragt, warum du manchmal zu Schokolade oder Chips greifst, obwohl du keinen Hunger hast? Vielleicht hattest du einen stressigen Tag oder einen emotionalen Moment, der dich aus der Bahn geworfen hat. Emotionales Essen betrifft viele Menschen – und es ist kein Zeichen von Schwäche. Vielmehr steckt dahinter ein komplexes Zusammenspiel aus Gefühlen, Bedürfnissen und gelernten Mustern. In diesem Artikel erfährst du, warum emotionales Essen kein Mangel an Disziplin ist und wie du liebevoll und achtsam daran arbeiten kannst, es zu heilen. Es geht darum, dich selbst besser zu verstehen und neue Wege der Selbstfürsorge zu entdecken. Was emotionales Essen wirklich bedeutet Hinter dem Drang, Essen als Trost oder Belohnung zu nutzen, steckt meist etwas Tieferes. Essen wird in unserer Gesellschaft oft mit Gefühlen verknüpft – sei es, dass du als Kind für gute Leistungen belohnt wurdest oder Trost in einem Keks fandest, wenn du hingefallen bist. Solche Muster prägen sich tief in unser Nervensystem ein und begleiten uns bis ins Erwachsenenalter. Wenn du nach einem langen Tag zu Schokolade oder Chips greifst, obwohl du keinen physischen Hunger hast, ist das ein Versuch deines Inneren, dir etwas zu sagen. Vielleicht brauchst du Zuwendung, Trost oder einfach eine Pause. Emotionales Essen ist somit eine Art Selbstfürsorge – allerdings eine, die auf Dauer nicht befriedigend ist. Es lohnt sich, genauer hinzusehen und herauszufinden, was wirklich hinter diesem Verhalten steckt. Der Kreislauf von Scham und Schuld Häufig geht emotionales Essen mit Schuldgefühlen einher. Während oder nach einem Essanfall fühlen sich viele Menschen schuldig oder schämen sich für ihr Verhalten. Diese Gefühle führen dazu, dass man sich zurückzieht, sei es von Freunden, der Familie oder dem Partner. Dieser Rückzug verstärkt jedoch den Kreislauf, weil er die Verbindung zu anderen Menschen – und letztlich auch zu dir selbst – schwächt. Wichtig ist, dir bewusst zu machen, dass du nicht allein bist. Millionen von Menschen weltweit erleben ähnliche Gefühle und Herausforderungen. Es ist kein persönliches Versagen, sondern ein Zeichen dafür, dass etwas in deinem Inneren Aufmerksamkeit braucht. Emotionales Essen als Weckruf Statt emotionales Essen als Problem zu sehen, könntest du es als eine Einladung betrachten, dich selbst besser kennenzulernen. Dein Drang zum Essen ist ein Signal deines Körpers und deiner Seele: „Schau hin, hier gibt es etwas, das gehört und genährt werden möchte.“ Diese Perspektive kann unglaublich befreiend sein. Es geht nicht darum, das Essen als Feind zu sehen oder dich mit Verzicht zu bestrafen. Stattdessen darfst du lernen, liebevoll mit dir selbst umzugehen und neue Wege der Selbstfürsorge zu entwickeln. Erste Schritte aus dem Kreislauf Der Weg aus dem emotionalen Essen beginnt mit Achtsamkeit und Selbstakzeptanz. Hier sind einige praktische Tipps, die dir helfen können: Gefühle erkennen und benennen: Frage dich in Momenten des Essensdrangs: „Was brauche ich gerade wirklich?“ Schreib deine Gefühle und Bedürfnisse auf, ohne sie zu bewerten. Allein das Benennen kann bereits entlastend wirken. Achtsamkeit üben: Bevor du isst, nimm dir einen Moment Zeit, tief ein- und auszuatmen. Spüre in dich hinein, welche Emotionen und Gedanken gerade da sind. Diese kleine Pause schafft Raum für bewusstere Entscheidungen. Alternativen finden: Statt automatisch zu essen, probiere etwas Neues aus. Geh spazieren, tanze zu deinem Lieblingslied oder ruf eine Freundin an. Es geht darum, andere Wege der Selbstfürsorge zu entdecken. Keine Perfektion erwarten: Heilung ist ein Prozess, kein Sprint. Es ist okay, wenn du nicht alles sofort änderst. Jeder kleine Schritt zählt. Die Rolle von Grenzen Ein wichtiger Teil des Heilungsprozesses ist das Setzen von liebevollen Grenzen. Diese Grenzen sind nicht dazu da, dich einzuengen, sondern dir Halt und Sicherheit zu geben. Sie entstehen nicht durch Disziplin, sondern durch die Arbeit mit deinen inneren Gefühlen und Bedürfnissen. Vielleicht kennst du das Gefühl, dass dir eine Grenze etwas wegzunehmen scheint. Doch wenn du zuvor deine Bedürfnisse liebevoll anerkannt hast, fühlt sich eine Grenze natürlich und stützend an. Sie wird zu einem Akt der Selbstliebe. Verbindung statt Verzicht Emotionales Essen lässt sich nicht durch Verzicht oder Disziplin heilen. Die Lösung liegt in der Verbindung – zu dir selbst, zu deinen Gefühlen und zu anderen Menschen. Wenn du deine Gefühle ohne Urteil betrachtest, entsteht ein Raum, in dem Essen nicht mehr die einzige Lösung sein muss. Dieser Raum erlaubt es dir, neue Wege zu finden, wie du deine Bedürfnisse erfüllen kannst. Vielleicht entdeckst du, dass du statt Essen lieber eine Pause brauchst, ein gutes Gespräch oder eine kreative Tätigkeit. Die kulturelle Perspektive Interessanterweise spielt auch die Kultur eine Rolle beim Thema emotionales Essen. In vielen Kulturen wird Essen als Trost oder Zeichen von Geborgenheit genutzt. Das ist an sich nichts Schlechtes, solange es in Balance bleibt. Wichtig ist, dir bewusst zu machen, welche Muster aus deiner Vergangenheit dich noch heute beeinflussen. Heilung als Prozess Heilung bedeutet nicht, perfekt zu werden. Sie geschieht zwischen den Schmerzen der Vergangenheit und der Fülle der Gegenwart. Es ist ein Pendeln zwischen diesen beiden Polen, das mit der Zeit immer leichter und freier wird. Erlaube dir, diesen Weg in deinem Tempo zu gehen. Du musst keine schnellen Ergebnisse erzielen. Vielmehr geht es darum, dich selbst besser kennenzulernen und liebevoll mit dir umzugehen – so, wie du es bei einem guten Freund tun würdest. Fazit: Nimm dich selbst an Emotionales Essen ist kein Feind, sondern ein Signal. Es zeigt dir, dass du dich selbst mehr beachten und lieben darfst. Statt dich zu verurteilen, nimm dieses Signal als Einladung, dich mit dir selbst zu verbinden und neue Wege der Selbstfürsorge zu entdecken. Du bist die wichtigste Person in deinem Leben. Nutze diese Chance, dich selbst besser kennenzulernen und Schritt für Schritt zu heilen. Der Weg mag nicht immer einfach sein, aber er ist es wert – denn am Ende wartet eine tiefere Verbindung zu dir selbst und ein Leben in Balance und Selbstliebe. Abschlussgedanken Hast du das Gefühl, dass emotionales Essen ein Thema ist, das du tiefer angehen möchtest? Dann lass uns gemeinsam daran arbeiten! Buche jetzt ein unverbindliches 1:1 Coaching mit mir, in dem wir uns intensiv mit deinen individuellen Herausforderungen auseinandersetzen. Gemeinsam finden wir Wege, die wirklich zu dir passen, und bringen dich Schritt für Schritt in eine liebevolle Verbindung mit dir selbst. Alternativ kannst du in meinem Podcast noch mehr über meine persönlichen Erfahrungen mit emotionalem Essen und meinen Weg zur Heilung erfahren. Ich teile dort ganz offen meine Geschichte und gebe dir weitere wertvolle Impulse. Emotionale Essgewohnheiten zu verstehen und zu heilen, ist eine Reise der Selbstentdeckung. Jeder Schritt, den du gehst, bringt dich näher an dich selbst heran. Gib dir die Zeit, die du brauchst, und erkenne den Wert in jedem kleinen Fortschritt. Es geht nicht darum, perfekt zu sein, sondern authentisch. Je mehr du dich mit dir selbst verbindest, desto freier und lebendiger wirst du dich fühlen. Vertraue auf deinen Weg – er führt dich zu einem liebevollen und achtsamen Umgang mit dir selbst.  Hab keine Angst, Löwin. Deine Anna
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Du willst lieber zuhören als lesen? Dann höre meinen Podcast auf Spotify oder Youtube. Hier kommst du zu der Folge: Spotify: Glukose Hacks, 5 Tricks, um Glukose-Spitzen zu vermeiden Youtube : Glukose Hacks, 5 Tricks, um Glukose-Spitzen zu vermeiden Die Verbindung zwischen Glukose-Spitzen und Emotionalem Essen Food Cravings, Nachmittagstiefs und emotionales Essen sind Phänomene, die häufig mit Glukose-Spitzen einhergehen. Ein instabiler Blutzuckerspiegel kann nicht nur zu Energielosigkeit und Stimmungsschwankungen führen, sondern auch das Verlangen nach ungesunden Lebensmitteln verstärken. Die fünf Hacks zur Kontrolle von Glukose-Spitzen Hack 1: Gemüse vor jeder Mahlzeit Versuche mal 10 -15 Minuten vor der Hauptmahlzeit eine Portion Gemüse oder einen knackigen Salat zu essen. Das kann tatsächlich helfen, diese Glukose-Spitzen zu vermeiden und deinen Blutzuckerspiegel schön stabil zu halten. Diese ballaststoffreichen Leckerbissen sorgen für eine langsame und gleichmäßige Freisetzung von Glukose ins Blut – genau das, was wir wollen! Hack 2: Süßes Obst in Maßen genießen Jetzt mal ehrlich, Obst ist zwar vollgepackt mit gesunden Nährstoffen, aber manche Sorten haben auch ziemlich viel Zucker drin. Deshalb ist es wichtig, süßes Obst wie Trauben oder Bananen in Maßen zu genießen. Die Betonung liegt hier auf: genießen. Bevor du zur Schokolade greifst würde ich dir IMMER empfehlen, die Banane zu essen. Generell ist es so, dass persönlich Obst liebe und es meiner Meinung nach zu einer gesunden Ernährung dazugehört. Ich möchte dich einfach dafür sensibilisieren, dass Obst auf unseren Zuckerspiegel eine starke Auswirkung hat. Das können wir ausblenden oder für uns nutzen. Übrigens haben Beeren einen sehr niedrigeren glykämischen Index und sind genauso lecker! Der glykämische Index zeigt an, wie sich das Lebensmittel auf deinen Blutzuckerspiegel auswirkt. Je niedriger der glykämische Index desto optimaler für deinen Glukose-Spiegel. Hack 3: Herzhafte Frühstücksoptionen Statt Brot mit Marmalade, süßem Müslis oder Gebäck kannst du mal was Herzhaftes zum Frühstück probieren. Die Ayurveda-Küche bietet eine Fülle an gesunden, veganen und wärmenden Frühstücksoptionen. Persönlich bin ich ein großer Fan der Vielfalt und Ausgewogenheit, die sie bietet. Falls dir das zu speziell ist, könnte ein proteinreiches Frühstück eine gute Alternative sein. Zum Beispiel Rührei mit Gemüse oder griechischer Joghurt mit Nüssen und Samen. Diese Optionen halten nicht nur deinen Blutzuckerspiegel stabil, sondern geben dir auch den nötigen Energiekick für den Tag. Hack 4: Bewegung nach dem Essen Schau, dass du 15 Minuten lang nach dem Essen einfach mal in Bewegung kommst! Es genügt bereits, die Küche aufzuräumen oder zu drei Musikstücken zu tanzen. Ein kurzer Spaziergang kann helfen, den Blutzuckerspiegel zu senken und die Verdauung anzukurbeln. Danach geht sich die Siesta immer noch aus. Das ist doch eine wirklich einfache Methode, um Glukose-Spitzen zu vermeiden und gleichzeitig etwas Gutes für deinen Körper zu tun, oder? Hack 5: Studiere die Zutatenliste Last but not least: Beim Einkaufen immer schön die Zutatenliste checken! Da versteckt sich manchmal so einiges, was unseren Blutzuckerspiegel in die Höhe treibt. Die ersten drei Zutaten, die aufgeführt sind, sind diejenigen, die in der größten Menge im Produkt enthalten sind. Wenn also zu Beginn etwas wie Glukose, Agavendicksaft, Honig oder Fruktose steht, ACHTUNG. Das bedeutet Stress für deinen Blutzuckerspiegel. Also, Augen auf und lieber zu Produkten mit natürlichen und ballaststoffreichen Zutaten greifen. Das ist der Schlüssel! Zusammenfassend kann ich dir sagen: Die Kontrolle über diese Glukose-Spitzen ist wirklich wichtig für deine Gesundheit und dein allgemeines Wohlbefinden. Also, lass uns diese Hacks in unseren Alltag integrieren und gemeinsam für ein stabileres Energielevel sorgen! Na, was sagst du dazu? Probiere doch mal ein paar dieser Tipps aus und lass mich wissen, wie sie bei dir funktionieren! Und wenn dir der Artikel gefallen hat, teile ihn doch gerne mit deinen Freunden und hinterlasse mir einen Kommentar. Ließ dir als nächstes diesen Artikel durch, um den Zusammenhang zwischen Sexualität und emotionales Essen zu verstehen 👉 Emotionales Essen und seine Auswirkungen auf Beziehungen und Sexualität. Bis bald und alles Liebe! Anna
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